Montag, 12. Februar 2018

1. OP wegen Krankheit verschoben



Manchmal kommt es anders, als man es sich wünscht...


Hallo ihr Lieben,

leider bin ich total erkältet und musste meine erste Operation verschieben. Bin ziemlich traurig, aber was soll ich machen?!

Ich habe zwar kein Fieber, aber ansonsten hab ich alles, was zu einem typischen Infekt dazu gehört: Husten, Ohren und Nase zu, Schniefnase, Halsschmerzen, Wattegefühl im Kopf, rauer Hals, Heiserkeit und ziemlich fiese Kopfschmerzen. Außerdem ist mir fast die ganze Zeit übel... also könnt auch was mit Magen-Darm sein.

Naja, jedenfalls habe ich vorhin im Klinikum Kassel angerufen und meine erste Liposuktion verschoben. Leider wird diese nun erst im April sein, also noch einmal ca. 9 Wochen warten! Menno! 

Jetzt muss ich einiges umplanen und mir auch wieder Termine zur Lymphdrainage besorgen... 

Zu tun hab ich jedenfalls genug, auch mit meiner neuen Wohnung.

Ich halte euch auf dem Laufenden,
Liebe Grüße, Nadine


Bild-Quelle: CC0-Lizenz über pixabay.com

Freitag, 2. Februar 2018

Postkarten vom Jakobsweg

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Ich habe mich endlich getraut!

Seit Monaten spukt schon die Idee in meinem Kopf herum, mir von anderen Pilgern Postkarten vom Jakobsweg schicken zu lassen: Mit lieben Worten oder schönen Geschichten... Sozusagen zur Aufheiterung!

Mir geht es ja in den letzten Monaten immer schlechter und dabei habe ich solche Sehnsucht nach dem Jakobsweg, dem Pilgern, die Landschaft, den Leuten und neuen Bekanntschaften, der rhythmische Bewegung ... und einfach dem Gefühl unterwegs zu sein.

Nun habe ich mich gestern endlich in einer Jakobsweg-Facebook-Gruppe getraut zu fragen, ob mir ein paar liebe Leute Karten von unterwegs schicken würden und schon nach einer kurzen Zeit hatte ich ein paar Mails in meinem Postfach!
Ich freue mich jetzt schon riesig auf die Postkarten!

Habe ich mal erwähnt, dass ich Postkarten sammele und zu Hause auch eine ganze Wand voll habe? Dabei sind lustige Karten, die ich mir selber zusammengesammelt habe oder mal geschenkt bekommen habe und natürlich auch viele Urlaubskarten!

Da kommen die von den Jakobswegen dann natürlich alle dran! Vielleicht mache ich auch extra was dafür :-) Denn ich muss demnächst erstmal eine neue Wand machen, da ich ja in den nächsten Tagen umziehe, ist meine jetzige schon abgebaut ist.
Meine Postkarten-Wand beim Abbauen.
Aber bald hängt sie wieder!

Ich danke hier schonmal allen Schreiberlingen, von denen ich demnächst Post bekomme und wer sich gerade angesprochen fühlt, darf mir natürlich auch gern eine Karte oder einen Brief schicken.
Meine Adresse findet ihr (pflichtgemäß^^) im Impressum.

Liebe Grüße von einer überrascht-glücklichen,
Nadine

Freitag, 19. Januar 2018

Wie wohl ein Leben ohne Schmerzen ist?

Na ihr Lieben?
Seid ihr alle gut ins neue Jahr gekommen?

Mir geht es ja leider letzte Zeit ziemlich schlecht und ich habe schon vor längerer Zeit beschlossen, dass mein Blog keiner dieser "Sonnenschein-Blogs" sein wird, die es ganz häufig im Internet gibt.

Vor einer Weile habe ich dieses Bild von JUNQ auf meiner Facebookseite mit dem Hashtag #Lipödem geteilt.
Es zeigt ziemlich präzise, wie es mir in den letzten Monaten geht und ich frage mich letzte Zeit immer öfter, wie wohl ein Leben ohne Schmerzen ist?!

Wisst ihr noch damals... Da ist man wach geworden und es tat nichts weh. Das waren noch Zeiten!
CC0 Lizenz über www.pexels.com

Ich bin ja jemand, der die Hoffnung nicht so schnell aufgibt...
Nun geht es mir aber tatsächlich schon seit Juni 2017 ziemlich schlecht. Das ist eine lange Zeit und darüber darf ich auch deprimiert sein, oder?

Besonders durch die allgegenwärtigen Schmerzen und Einschränkungen:

Wegen den Schmerzen was es bis vor ein paar Monaten nämlich noch so, dass ich vormittags mehr oder weniger fast schmerzfrei war. Das war die Tageszeit, die ich noch gut und produktiv nutzen konnte. Wenn ich wusste, dass ich etwas körperlich anstrengendes vor hatte, versuchte ich es vormittags zu machen, weil da mein Körper noch "funktionierte". Mittlerweile ist es so, dass mir meine Beine und Arme mit den Lipödemen schon kurz nach dem Aufstehen weh tun. Ich habe nur noch eine halbe oder im besten Fall eine Stunde morgens, in der ich schmerzfrei oder annähernd schmerzfrei bin. Dann fangen meist zu allererst die Oberschenkel an zu brennen, etwas später dann die kompletten Beine und Oberarme.
Und als ob das Alles nicht genug wäre, habe ich seit September Probleme mit meiner linken Schulter mit einem eingeklemmten Nerv und Verspannungen. Seit einiger Zeit auch noch drei taube Finger und Rückenschmerzen an mehreren Stellen.
Dazu gehört auch, dass ich  letzte Zeit immer wieder - und auch immer öfter - an meine körperlichen Grenzen komme. Ich bin fast immer so geschafft, dass mir schon die Bewältigung meines Alltags schwer fällt. Manchmal ist es so schlimm und ich bin so müde und geschafft, dass mir tagsüber ständig die Augen zufallen wollen. Wenn ich unterwegs bin, muss ich mich mittlerweile hin und wieder mal hinsetzen. Heute erst wieder beim Einkaufen in einem bekannten Elektronikgeschäft passiert...
Es ist, als ob ich nur noch mit leeren Batterien herumlaufen würde; oder eben mit Akkus, die sich zwar nachts aufladen müssten, es bei mir aber nicht tun.
Natürlich spielt da meine Depression auch immer noch eine zentrale Rolle...

Es ist wirklich deprimierend, nicht zu "funktionieren"! :-(

Und dann auch noch in einer sehr wichtigen Phase meines Lebens: das Ende meines Studiums steht bald an, ich ziehe demnächst wieder in meine Wahlheimat in die Nähe von Braunschweig und nicht zu vergessen meine bevorstehenden Operationen. Außerdem will ich auch zeitnah wieder anfangen zu Arbeiten. Im Moment für mich noch nicht vorstellbar, wie ich einen Vollzeitjob bewältigen soll! Ich hoffe wirklich, dass sich dieser Erschöpfungszustand, der nun ja schon über ein halbes Jahr andauert, sich spätestens nach den Operationen bessern wird.
Eventuell muss ich mir auch Hilfe suchen, nur weiß ich noch nicht, welche oder wie die aussehen müsste.

Aber ich gebe nicht auf! Dafür bin ich dann doch zu sehr eine Kämpfernatur... 
Vielleicht wollt ihr noch wissen, was mich durchhalten lässt?!

Hier mal ein paar Beispiele:

photo credit: Schwarzwert Naturfotografie Milchstraße / Milky way via photopin (license)


Quelle: http://www.visualstatements.net/wp-content/uploads/2016/04/pingu.jpg


Gott sei Dank hab ich ganz liebe Freunde, die mir ziemlich regelmäßig solche Bilder schicken oder zeigen. Das muntert mich immer auf!

Besonders zu Pinguinen habe ich ein besonderes Verhältnis. Es ist schon ganz schön lange her, als eine Freundin mir erklärte, dass sie sich ihre Depression als Pinguin vorstellen würde, der ihr immer hinterherläuft. Mal ist er näher und präsenter und mal ist er weit weg. Aber er ist immer da. Aber wenigstens ist er süß, wie er da so um einen herumwatschelt. Ich musste damals so schmunzeln, dass ich dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf bekam. Ich habe also einen Depressions-Pinguin :-D
*watschel watschel watschel*

So, und mit diesem Bild in eurem Kopf sagte ich für heute mal tschüss und bis bald!
Eure Nadine