Montag, 11. April 2016

Wie alles begann ...

Vor vier bis fünf Jahren keimte in mir zum ersten Mal der Wunsch auf, den Jakobsweg zu gehen, doch eigentlich muss ich noch viel mehr in die Vergangenheit schauen...

2010 - ein schlimmes Jahr für mich. Nach einem schweren Skiunfall im März, musste ich zwei Operationen an meinem linken Knie und eine Menge Physiotherapie über mich ergehen lassen. Ich war über fünf Monate auf Krücken unterwegs und lange auf Hilfe angewiesen. Zudem erfuhr ich, dass ich an der schmerzhaften Fettverteilungsstörung Lipödem leide. Diese Diagnose erklärte einiges, aber vor allem machte sie mir Angst!

Hinzu kam, dass meine damalige Beziehung unter der ganzen Situation litt. Ich war sehr unglücklich und depressiv - wie mein Freund übrigens auch. Obwohl ich ihn noch sehr liebte, beschloss ich im Juni 2010 dem Ganzen ein Ende zu setzen. Nach einem langen und tränenreichen Gespräch trennen wir uns "einvernehmlich".
Durch einen Zufall bekam mein Leben 2011 wieder einen Aufschwung: jemand aus meinem Freundeskreis schenkte mir ein paar CDs von Robert Betz (Seminarleiter, Coach, Psychologe). Mit diesen CDs, und später auch einem Buch, konnte ich meinen Liebeskummer in den Griff bekommen. Mein Interesse an spirituellen Themen war geweckt. In diesem Zusammenhang stieß ich auch auf den Jakobsweg, der für mich immer die Bedeutung einer sehr persönlichen Reise haben wird: nicht nur einfach eine "Wanderung" nach Santiago de Compostela zum Grab des Jakobus, sondern auch eine zutiefst persönliche, innere Reise und Selbsterfahrung an deren Ende... Ja. Was steht eigentlich an diesem Ende?

Das frage ich mich nun seit vielen Jahren und das ist auch einer der Gründe, warum ich diesen Weg gehen will.
Ich möchte es herausfinden. Ich möchte es selbst erfahren. Und ich möchte mich selbst besser kennenlernen.
Bisher haben mich meine ganzen gesundheitlichen Probleme davon abgehalten, mir diesen Traum zu erfüllen. Doch wie es weiter geht, könnt ihr hier in meinem Blog lesen :-)

1 Kommentar:

  1. Liebe Nadine, ich bin der Meinung: Solche Krankheiten dürfen uns nicht von unseren Träumen abhalten. Ich habe selbst zwei Krebsoperationen am Bein hinter mir und dachte, ich würde nie wieder vernünftig laufen können. Und doch geht es, zwar mit gewissen Einschränkungen, was die Belastung angeht, aber es geht. Insofern: Bleib dran. Alles Liebe, Simone

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